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 Betreff des Beitrags: Handstand theoretisch möglich oder nicht? Was meint ihr?
BeitragVerfasst: Di 1. Dez 2015, 21:59 
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Registriert: Di 19. Aug 2014, 20:55
Beiträge: 122
Wohnort: Eckental
Diagnose: Hyperkyphose 96°, Morbus Scheuermann, Keilwirbel, leichte Skoliose, ca 35°
Operation: 27.10.2010, WWK Bad Wildungen, Th3-L1, nach OP 60° Kyphose (30° im versteiften Bereich), Skoliose unter 10°
Hallo!

Ich habe mal eine Frage an die operierten, rein aus Neugierde. Hat jemand von euch mit Skoliose-Operation (oder Kyphose-Operation natürlich) schon mal versucht einen Handstand zu machen? Und wie Erfolgreich war er bei dem Versuch?

Ich hab das nicht wirklich vor, das wäre mir schon vor der OP zu akrobatisch gewesen. :lol: Und ich will jetzt auch niemanden dazu animieren es zu versuchen, ganz ungefährlich ist es ja nicht, da das "Umfallpotential" ja doch recht hoch ist. Also bitte nicht einfach so ausprobieren! Aber falls unter euch ein (Ex-)Bodenturner ist, der das unbedingt wissen wollte und es kurzerhand probiert hat: Hast du es geschafft? Und von wo bis wo bist du versteift?

Mich würde einfach interessieren ob es theoreorethisch noch möglich wäre, mit Schwung überhaupt in diese umgekehrte Lage zu kommen. Eine Vorwärtsrolle wird ja aufgrund der nicht-Krümmung nahezu unmöglich, bei einem Handstand stell ich mir schon eher vor dass es (theorethisch) irgendwie möglich wäre. Und die Balance zu halten ist ja auch nochmal erschwert...

Falls wir keine schon existenten Beweise oder Gegenbeweise zu der Frage finden: Was meint ihr dazu? Wäre es möglich? Und wenn ja unter welchen Vorraussetzungen? Ich bin von Th3-L1 versteift.. ich denke mir, dass es bei der Versteifungsstrecke vielleicht mit sehr viel Schwung und Anlauf (und entsprechend erhöhtem Unfallrisiko) mit der Versteifung "vielleicht" möglich wäre. Aber wohl auch nur Leuten gelingen würde, die vor der OP schon allgemein sehr beweglich waren und das auch regelmäßig gemacht haben und entsprechende Muskulatur besitzen. Was meint ihr? Ja oder nö? Oder bei welchen Versteifungen wäre es noch drin? Oder wäre es eh hoffnungslos? Denkt ihr, dass man sich (auch ohne zu Fallen) da schon ernsthaft was kaputt machen könnte?

So, das war mein schräger Gedankengang des Tages. ;-)

Liebe Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: Handstand theoretisch möglich oder nicht? Was meint ihr
BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2015, 13:28 
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Registriert: Mi 20. Aug 2014, 07:55
Beiträge: 102
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo Divided,
Divided hat geschrieben:
Ich habe mal eine Frage an die operierten, rein aus Neugierde. Hat jemand von euch mit Skoliose-Operation (oder Kyphose-Operation natürlich) schon mal versucht einen Handstand zu machen? Und wie Erfolgreich war er bei dem Versuch?

nein, das habe ich noch nicht versucht. Solche Körperhaltungen gehören zu denen, vor denen ich mich schon vor der OP fürchtete :scared: und bei denen ich sowas von froh darum war, nach OP einen guten Grund dafür zu haben, dass mich (Sport-)Lehrer nicht zu sowas zwingen konnten :D


Divided hat geschrieben:
Mich würde einfach interessieren ob es theoreorethisch noch möglich wäre, mit Schwung überhaupt in diese umgekehrte Lage zu kommen. Eine Vorwärtsrolle wird ja aufgrund der nicht-Krümmung nahezu unmöglich, bei einem Handstand stell ich mir schon eher vor dass es (theorethisch) irgendwie möglich wäre. Und die Balance zu halten ist ja auch nochmal erschwert...

Vermutlich braucht man mehr Kraft, um in die Position zu kommen, und genauso mehr Kraft, um den Körper zu halten, weil die optimale Position nicht eingenommen werden kann.
Geht mir jedenfalls so bei anderen, harmloseren Körperhaltungen/Bewegungen, die ich nicht gut einnehmen kann, da habe ich immer den Eindruck, mich regelrecht herumwuchten zu müssen und dann heftig viel Kraft zu brauchen, um die Position zu halten - z.B. am Boden sitzen (klar braucht das viel Kraft, den komplett aufrechten, beim am Boden sitzen nach hinten gekippten Körper zu halten - sieht man ja daran, warum normalbewegliche Leute sich dabei nach vorne krümmen, statisch viel besser), oder der Versuch, irgendwelche "halb liegen, halb sitzen"-Positionen (im Bett frühstücken oder lesen) einzunehmen.

Zitat:
Falls wir keine schon existenten Beweise oder Gegenbeweise zu der Frage finden: Was meint ihr dazu? Wäre es möglich? Und wenn ja unter welchen Vorraussetzungen? Ich bin von Th3-L1 versteift.. ich denke mir, dass es bei der Versteifungsstrecke vielleicht mit sehr viel Schwung und Anlauf (und entsprechend erhöhtem Unfallrisiko) mit der Versteifung "vielleicht" möglich wäre. Aber wohl auch nur Leuten gelingen würde, die vor der OP schon allgemein sehr beweglich waren und das auch regelmäßig gemacht haben und entsprechende Muskulatur besitzen. Was meint ihr? Ja oder nö? Oder bei welchen Versteifungen wäre es noch drin? Oder wäre es eh hoffnungslos? Denkt ihr, dass man sich (auch ohne zu Fallen) da schon ernsthaft was kaputt machen könnte?

Ggf. wie bei Handstand-Anfängern: eine zweite Person hilft einem hoch und stützt einem auch beim Zurückgehen aus der Haltung.

Viele Grüße
Raven

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MeineRB


Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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