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 Betreff des Beitrags: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Mo 23. Feb 2015, 17:09 

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Hallo,

habt ihr Angst, dass durch Sport (alle Sorten von Larifari bis hin zu Extrem) die Implantate/Stäbe brechen/rausreißen können?
Oder überwindet man irgendwann die Angst und denkt darüber nicht mehr nach?

MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Mo 23. Feb 2015, 18:52 
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Diagnose: Hyperkyphose 96°, Morbus Scheuermann, Keilwirbel, leichte Skoliose, ca 35°
Operation: 27.10.2010, WWK Bad Wildungen, Th3-L1, nach OP 60° Kyphose (30° im versteiften Bereich), Skoliose unter 10°
Hallo,

ganz am Anfang hatte ich schon etwas Angst, auch bei verhältnismäßig harmlosen Sachen. Mit der Zeit ist das deutlich besser geworden. Es gibt klar Dinge, die ich sicherheitshalber nicht machen werde (dazu gehören wohl die meisten Extremsportarten...).
Im großen und ganzen probiere ich Dinge die ich tun will (und die nicht total hirnrissig sind) vorsichtig aus und versuche die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten, zum Beispiel durch Schutzausrüstung etc.

Ich mach ja historisches Fechten (aka Schwertkampf). Ab und zu kriege ich da mit einem Schwert einen Schlag auf den Rücken. Das wäre ohne Rückenprotektor alles andere als gut, mit Protektor geht es aber ziemlich problemlos. Phasenweise habe ich sogar ein wenig vorsichtiges Wurftraining gemacht, also mich von anderen mit bestimmten Ringtechniken die keine bösen Hebel beinhaltet haben auf den Boden werfen lassen und mir eine Abfangtechnik ausgetüftelt, die mit meinem Rücken geht Mit Weichbodenmatte und Protektor war das auch kein Thema. Je härter die Unterlage und je härter der Wurf, desto kritischer wurde das ganze. Ein paar mal hab ich mich sogar von einem stärkeren Kerl auf den nackten Boden klatschen lassen. Ich habs überlebt. Im Nachhinein denke ich mir, dass das schon ein bisschen bescheuert war. Jetzt lasse ich so härtere Übungen sicherheitshalber, angenehm war es auch nicht gerade.
Ich würde auch definitiv an keinem öffentlichen Schwertkampf-Turnier mehr teilnehmen, wo es erlaubt ist den Gegner zu werfen, das wär mir zu riskant. Habe einmal an so einem Turnier teilgenommen und war hinterher heilfroh, dass ich nicht geworfen worden bin. Manche dieser Würfe die ich dort gesehen habe, wären glaube ich kritisch gewesen, insbesondere da in dem Turnier keine Gewichtsklassen o.ä. gab. Hier sieht man so einen Wurf, der mir Angst gemacht hat - ich denke bei sowas ist die Bruchgefahr doch recht hoch, Rückenprotektor hin oder her. (ich hab sogar gegen den Werfer auf dem Bild gekämpft, aber er war so gnädig mich nicht derart zu vermöbeln...)
Image
.
Aber ich weiß jetzt aufgrund meiner Übungen und Erfahrungswerte: wenn ich "normal" falle (stolpern, ausrutschten...), muss es schon wirklich blöd laufen, dass was passiert. Im Sport habe ich zusätzlich noch meinen Protektor, im Alltag vertraue ich auf meine Restreflexe und meine Grundstabilität im Rücken.
Sorgen würde ich mir persönlich primär machen bei wirklich schweren Stürzen, Autounfällen etc, wo sich wahrscheinlich auch ein nicht-versteifter Mensch irgendwie verletzten würde und wirklich höhere Kräfte wirken - oder man wirklich ungünstig auf eine deutlich hervorstehende Kante o.ä. fällt. Dass ich jetzt auf der Straße ausrutsche und mir nach der Heilungsphase der Stab bricht, halte ich mittlerweile für unwahrscheinlich.
Auch hat mal jemand eine Tür mit deutlicher Wucht zugeschlagen und mir dabei die Türklinge in den Rücken gerammt, wunderbar auf Versteifungshöhe. Da bin ich sehr erschrocken - aber es ist nicht passiert.
Zusammenstöße beim Sport mit anderen Personen sind unangenehm - und ich musste leider feststellen, dass in den meisten Fällen zuerst mein Brustkorb nachgibt. ^^

Besonders in der Heilungsphase, also im ersten Jahr ist die Gefahr wohl noch deutlich höher. In dem Zeitraum ist auch Fahrradfahren. Sport etc noch verboten und man sollte auch jeden harmlosen Sturz/Zusammenstoß vermeiden. Da sind "Experimente" wirklich mehr als fahrlässig.
Einen Stabbruch kann man natürlich nie ausschließen, soll ja auch Materialfehler und dergleichen geben. Ich denke man muss einen guten Weg für sich finden. Mit Verstand an die Sache rangehen, aber nicht sein Leben lang "gar nichts" mehr versuchen. Auf seinen Körper zu hören ist meist eine gute Idee. Mit der Zeit lernt man durch das absichtliche oder unabsichtliche Ausprobieren auch besser einzuschätzen, was möglich ist und was nicht. Das ist vielleicht auch bei jedem ein bisschen anders, kommt auf das Material an, Knochendichte und Elastizität, die Versteifungssstrecke, die Muskulatur.. wie beweglich sind andere Gelenke, die noch was ausgleichen können... und so weiter.

Im normalen Alltag mach ich mir da eigentlich sehr wenig Gedanken darum. Es kam 2-3 mal vor, dass ich leichte Panik geschoben habe, als ich es mit recht undefinierbaren Schmerzen zu tun bekommen hatte. Hab mich dann immer schnell röntgen lassen und war immer alles in Ordnung; meine Panik ist dann auch augenblicklich verschwunden und der Schmerz war auf einmal halb so wild.

Bei Sportarten die eine hohe Sturzgefahr beinhalten, würde ich mir gut überlegen ob man es versuchen will. Letztendlich muss man dann selbst entscheiden ob man dieses Risiko bewusst eingeht. Beim Schwertkampf mache ich es, weil ich das Risiko meiner Meinung nach auf ein Minimum reduzieren kann und es mir den Spaß echt wert ist - und ich die Chance hatte mich langsam ranzutasten und auf meine Trainingspartner vertrauen kann, dass die keine total idiotischen Dinge mit mir machen.

Achja, und fürs Protokoll: ich kann offizielle Zahlen nicht, aber ich glaube, dass man im Schnitt häufiger von Stabbrüchen hört, als sie (in der Relation) wirklich vorkommen. Die Leute, denen es nach so einer OP wirklich gut geht, suchen längerfristig so ein Forum wie dieses zum Beispiel eher selten auf. Wer nach Jahren noch Kontakt und Hilfe sucht sind primär die Leute, die in irgendeiner Probleme mit der Versteifung haben. Deshalb denke ich, dass die "gefühlte Statistik" durch die Dinge, die man im Internet so liest, etwas ins negative gezogen wird.

Gefühlt stabile Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Di 24. Feb 2015, 16:14 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo thatslife,
thatslife hat geschrieben:
habt ihr Angst, dass durch Sport (alle Sorten von Larifari bis hin zu Extrem) die Implantate/Stäbe brechen/rausreißen können?
Oder überwindet man irgendwann die Angst und denkt darüber nicht mehr nach?


Extreme lasse ich sein: Bin bei Glatteis sehr vorsichtig, gehe nach Möglichkeit am Geländer, lasse Sportarten mit schnellen Reaktionen und Sprüngen (z.B. Beach-Volleyball) sein, meide alles was wackelig ist (also nicht z.B. auf kippelige Stühle klettern, sondern eine ordentliche Sicherheits-Trittleiter verwenden). In Bus und Bahn halte ich mich immer gut fest. Solche "Spaßaktionen" wie auf einem Geländer stehen und ein Foto machen, mich von jemandem auf die Schultern nehmen lassen und ähnliches - sowas sehe ich öfter bei gesunden Jugendlichen und jungen Erwachsenen - , vermeide ich absolut.

Das aber nicht nur aufgrund von Angst vor der Beschädigung der Implantate: Der Hauptgrund ist, wenn ich stürze, kann ich mich schlechter abfangen :? . Die Verletzungsgefahr, nicht nur für den Rücken, sondern auch bzgl. Arme, Beine, Kopf, ist daher höher. Mit einer beweglichen Wirbelsäule kann man viel mehr abfangen, als mit einer steifen. Wenn ich mich richtig erinnere, hast du früher ein Korsett getragen? In etwa so wie damit ist die Balance mit langstreckiger Versteifung.

Wenn ich doch einmal gestürzt bin, und merke, nichts passiert, bin ich nicht sorgenvoll - ich achte dann auch nicht auf jedes bisschen Rückenschmerzen oder jedes (Gelenk-)Knacken. Die Implantate können durchaus viel aushalten: bin schon mehrmals auf Glatteis ausgerutscht, habe einen (versehentlichen) Schlag mit einem Ellenbogen direkt auf eine Schraube des Implantats bekommen, habe kleinere Auffahr-Unfälle im Auto miterlebt, hatte einen größeren Unfall bei dem der Airbag aufging. All das ist jeweils mehrere Jahre nach der OP passiert.
Ein gut eingewachsenes Implantat sollte das aushalten. Allerdings möchte ich auch nicht verschweigen, dass Implantatbrüche vorkommen, in manchen Fällen auch unbemerkt bzw. bei absolut erlaubten, leichten Tätigkeiten. Bei Leuten, bei denen ich von Implantatbrüchen weiß, ist mir außer in einem Fall kein vorhergehendes Verhalten bekannt, von dem ich abgeraten hätte.

Divided hat geschrieben:
Auch hat mal jemand eine Tür mit deutlicher Wucht zugeschlagen und mir dabei die Türklinge in den Rücken gerammt, wunderbar auf Versteifungshöhe. Da bin ich sehr erschrocken - aber es ist nicht passiert.

Mir ist das einmal mit einem Fenster passiert: Leicht angelehntes Fenster, ich gehe knapp davor - Rücken zum Fenster - in die Hocke. Als ich aufstehe, bläst ein kräftiger Windstoß das Fenster auf, beim Aufstehen ramme ich mir die Kante des Fensters genau mit Schwung auf eine Schraube. Tat super weh, in etwa wie ein Schlag auf den "Musikantenknochen". Außer einer dicken Schramme ist nichts passiert.

Anfangs habe ich mir bei Rückenschmerzen öfter Sorgen gemacht. Es ist nicht so, dass ich andauernd Rückenschmerzen hätte, eher: auch mit einer Versteifung kann man mal Rückenschmerzen haben. Da sich bestimmte Schmerzen anders anfühlten als vor der OP, und in anderen Situationen auftraten, brauchte ich einige Zeit, bis ich sie einschätzen konnte und wusste, was ich unter "nix Schlimmes, zwickt und zwackt eben mal und in ein paar Tagen ist es wieder okay" verbuchen kann.

Meine Erfahrung somit: Man ist durch die Implantate (nach einer gewissen Einheilungszeit, schrieb auch Divided) kein fragiler, empfindlicher Mensch, der bei jeder Kleinigkeit aufpassen muss. Aber jemand, der mit einer geschickten, kleinen Oberkörperdrehung den Körper wieder ausbalanciert, ist man eben auch nicht mehr.
Im Alltag gehe ich mit der Versteifung gefühlt als eine Steifheit des Oberkörpers um, nicht als eine OP-Folge. Dass es sich dabei um ein Implantat handelt und die Wirbelsäule nicht einfach von selbst steif gewachsen ist, spielt für mich keine Rolle.

Viele Grüße
Raven

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MeineRB


Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 09:57 

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Operation: OP Okt. 2002 in Cuxhaven, Versteifung von Th 5 bis Th 12, vor der OP ca 60 °, danach 30° in der BWS
Bei mir hat der Chiropraktiker letzte Woche festgestellt, dass der eine Stab mehrfach gebrochen ist - auf 5 Jahre alten Bildern, die zwischendurch schon 2 Orthopäden und ein Schmerzarzt in der Hand hatten, von denen keiner ein Wort dazu gesagt hat (btw: die OP ist 13 Jahre her, daher jetzt nur noch alle 5 Jahre Kontrolle).
Auf den neuen Bildern von gestern sieht man die Brüche nun deutlicher, der eine Teil des Stabes hat sich auch verschoben...
Ich muss am Wochenende mal die ganz alten Bilder raussuchen, vlt kann ich dann eingrenzen, wann die Brüche erfolgten. Ich bin mir keiner größeren Unfälle/Erschütterungen oder sonstigen Begründungen für die Brüche bewusst - einen schlimmen Unfall in einem Bus, bei dem ich ordentlich auf den Boden geknallt bin, hatte ich erst vor 4 Jahren. Da war der Drops aber schon gelutscht.
Ansonsten bin ich nicht übermäßig risikofreudig aber auch nicht übervorsichtig. Vor einem Stabbruch kann man sich anscheinend eh nur bedingt schützen.

Jetzt im Nachhinein mache ich mir dafür ziemlich Sorgen, ob ich wieder operiert werden muss...

Liebe Grüße
Antje


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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Di 15. Dez 2015, 23:17 
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Hallo Affi,

das tut mir leid mit deinem Stabbruch. Soweit ich weiß wird nicht zwingend operiert, meist nur wenn die gebrochenen Stäbe Probleme machen (oder es zu erwarten ist), oder wenn die Krümmung wieder zunimmt. Die Wirbelsäule ist ja zusätzlich verknöchert und sollte theoretisch auch "so" halten.
Ich drück die Daumen!

Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 15:22 

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Operation: OP Okt. 2002 in Cuxhaven, Versteifung von Th 5 bis Th 12, vor der OP ca 60 °, danach 30° in der BWS
Hallo,

ich hab mal ein Update zu meinem Stabbruch.
Im Dezember war ich noch in der Privatsprechstunde bei Prof. Dr. Halm in Hamburg. Das war ehrlich gesagt ziemlich für die Katz. Nach 10 min war er mit mir durch. Selbst die Sprechstundenhilfe war überrascht, dass ich so schnell wieder raus war.
Seine Aussagen zusammengefasst: "Also, operiert ist es gut, da muss nichts mehr gemacht werden. Und gegen Ihre Schmerzen müssen Sie halt abnehmen und mehr Sport machen." Er hat mir noch erklärt, dass nur der dünnere Gewindestab gebrochen ist, der eigentliche Haltestab ist intakt. Außerdem wäre das alles gut verknöchert.
Mit dem Besuch war ich insgesamt sehr unzufrieden. Er hat mir zwar Sachen erklärt, ist an vielen Stellen aber nicht auf meine Fragen eingegangen. Außerdem hat er die Methode ja entwickelt und hat betont, dass er sich mit Dr. Muschik (meinem Operateur) gut versteht. Dadurch hatte das ganze für mich ein gewisses Geschmäckle - würde er Fehler der OP oder in der Nachbehandlung wirklich zugeben?
Außerdem ist diese Reduktion aufs Äußere für mich ein rotes Tuch Bild

Mein "Standard-Orthopäde" war mit dem Stabbruch ziemlich überfordert, aber hat wie immer sein bestes gegeben. Ich mag ihn einfach, auch wenn er nicht so viel Ahnung davon hat ;) Dafür schreibt er mir immer ohne Murren alles auf, was ich will :lol:
Er meinte übrigens, man könnte eventuell an der Stelle des offensichtlicheren Bruchs einen kleinen Schnitt machen und einfach mal gucken, wie es da aussieht mit anderen Beeinträchtigungen.

Heute war ich dann im Krankenhaus Altona in der Wirbelsäulensprechstunde von Dr. Kröber.
Der war echt nett, hat sich viel Zeit genommen und sich die ganze Geschichte erzählen lassen.
Er sagt auch, der Stabbruch ist an sich nicht schlimm und würde keine weitere Behandlung erfordern. Da ich aber ja seit der OP Schmerzen habe, geht's nächste Woche ins CT. Damit soll festgestellt werden, ob das wirklich alles so gut verknöchert ist, wie die alle immer sagen. Ansonsten könnte es sich um eine Pseudathrose handeln. Dafür würden auch die 2 Brüche sprechen.
Und für die Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen, hat er auf den MRT-Bildern (2013) auch eine Ursache gefunden - nachdem es bisher immer hieß, da ist nichts. Das hat erst auch sein Companion gesagt, der die Untersuchung begonnen hatte.

Ich bin grad echt mega happy, dass ich endlich mal jemanden gefunden habe, der das ernst nimmt (selbst in der Schmerztherapie hieß es nur "Sie werden halt immer Schmerzen haben, da ist ja einfach viel gemacht worden. Das ist eben auch die Ursache. Hier haben Sie Tabletten.") und auch einen Lösungsvorschlag hat.

So, und um jetzt wieder die Kurve zum eigentlichen Thema zu kriegen ;)
2 Spezialisten haben gesagt, der Stabbruch an 2 Stellen ist nicht schlimm und muss nicht behandelt werden. Anscheinend kommt es eher auf die Ursache der Brüche an.

Liebe Grüße
Antje


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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2016, 07:53 
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Hallo affi,

danke für deine Meldung! Dass es bei Halm so schlecht lief, ist natürlich schade. Wobei es wohl wirklich wahrscheinlich ist, dass es schwerer ist eigene Fehler, oder die von "Freunden" zuzugeben... ob es nun einer war oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt. Trotzdem sollte das ein Arzt mit dem "zugeben" eigentlich können, aber sind ja bekanntlich auch nur Menschen. ;-)

Die Reduzierung aufs Äußere ist ein Problem, dass wohl immer wieder auftaucht. Wobei hohes Gewicht bei Rückenproblemen natürlich nie so der Hit ist. Aber ich hab da auch schon wilde Sachen erlebt.. nur weil ich eine etwas ungewöhnlichere Haarfarbe/Frisur habe, wurde mir z.B. partout nicht geglaubt, dass ich keine Drogen nehme, nicht rauche und auch keinen Alkohol trinke. :stirn: Und wenn dann auch noch ein wunder Punkt erwischt wird, ist das natürlich noch unangenehmer.

Aber gute Entscheidung, eine zweite Meinung einzuholen! Wenn man mit der ersten nicht zufrieden ist, schadet das bekanntlich selten. :thumbsup:

Erfahrungen mit Arthrose usw habe ich keine; kann man das nicht auch irgendwie via MRT oder so feststellen? Wenn das mit derartigen Untersuchungen unmöglich ist, würde ich auch mal punktuell aufmachen lassen um zu sehen was los ist.

Aber echt schon zu hören, dass die Brüche selbst nicht so tragisch sind, und du endlich wen gefunden hast der auf dich hört. Ich drück ganz fest die Daumen, dass deine Beschwerden behoben werden können!

Liebe Grüße,
Divi

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 Betreff des Beitrags: Re: stab-/implantatbruch
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2016, 10:47 

Registriert: Fr 11. Dez 2015, 09:32
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Diagnose: Spondylodese, chronische Schmerzen
Operation: OP Okt. 2002 in Cuxhaven, Versteifung von Th 5 bis Th 12, vor der OP ca 60 °, danach 30° in der BWS
Danke für deinen lieben Text :)

Zum Äußeren: Auf der einen Seite ist das ja nur menschlich und es kann sich kaum jemand davon freisprechen, teilweise nach dem Äußeren zu urteilen. Wenn man der Beurteilte ist, fühlt es sich trotzdem doof an.
Ich hab z.B. sowohl gute 10 kg weniger als jetzt gewogen und mind. 3x die Woche Sport gemacht und hatte die gleichen Schmerzen wie mit 15 kg mehr als jetzt. Klar ist weniger besser, aber momentan hab ich noch genug damit zu tun, das letzte Jahr zu verarbeiten und keinen Kopf dafür :roll:

Von den Haaren auf Drogen zu schließen, find ich aber auch interessant :lol: Christoph Daum, Spießigkeit in Person, hatte doch auch einen Kokain-Skandal ;)

Divided hat geschrieben:
kann man das nicht auch irgendwie via MRT oder so feststellen?


Ja, im CT wird nächste Woche nach der Knochenstruktur geschaut. Und wenn sich dann rausstellt, dass das alles nicht so richtig verwachsen ist, könnte das zumindest ein Auslöser der Schmerzen sein.
MRT geht ja mit dem Metall nicht ;)

Ich werde weiter berichten :) Nächste Woche bin ich schlauer.


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