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Was macht ihr in der Physiotherapie?
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Autor:  Queen [ Mo 18. Jan 2016, 13:44 ]
Betreff des Beitrags:  Was macht ihr in der Physiotherapie?

Hallo ihr Lieben,

ich erlebe es nicht das erste Mal, dass die Physiotherapeuten mit meinem Rücken überfordert sind bzw. übervorsichtig sind. Da ich schon häufiger die Praxen gewechselt habe, fällt mir auf, dass mir allenfalls nur eine leichte Massage angeboten wird. Kann es wirklich sein, dass die Physios mit uns operierten übervorsichtig sind und sich nichts richtig trauen? Ich wollte eure Meinung dazu mal hören? Was macht ihr genau in der Physio?

Autor:  Raven [ Mo 18. Jan 2016, 14:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Was macht ihr in der Physiotherapie?

Hallo Queen,

deine Erfahrung wundert mich nicht. Ich kenne das auch von anderen Leuten nach Skoliose-OP so, sei es kurz nach der OP (damals erhielt meine Physiotherapeutin eine Mappe von der Klinik; Physiotherapeuten mit Erfahrung darin waren in erreichbarer Entfernung gar nicht aufzutreiben) oder langfristig.
Übervorsichtige Reaktion kenne ich auch von Hausärzten, selbst wenn es gar nicht um Beschwerden im Rücken/Oberkörper geht.

Physiotherapie hatte ich jetzt schon seit meinem 16. Lebensjahr *uuups* nicht mehr. Die Gründe dafür waren vielseitig, lassen sich aber grob als "Physiotherapiepraxis schlecht erreichbar" (Wohnort 1) und "studiums- und arbeitsbedingt sehr wenig Zeit sowie oft im Ausland" (Wohnort 2) zusammenfassen.
Übungen habe ich allerdings zu Hause gemacht.
Wenn es meine Gesundheit erfordern würde, Physiotherapie in einer Praxis durchzuführen, würde ich ds machen. Ich würde mich nach einer Praxis umsehen, die sich explizit mit langstreckigen Wirbelsäulenversteifungen auskennt (und nicht nur mit kurzstreckigen Versteifungen von zwei, drei Wirbeln nach Bandscheibenvorfällen oder Unfällen), könnte in Großstädten noch eher klappen.

Was ich machen kann, und öfter zu Hause mache:
- Swingstick-Übungen im Stehen
- Pilates-Übungen, deren Haltung ich erstens grundsätzlich (bei Pilates ist einiges dabei, das absolut nicht geht, wie http://schw.com.au/wp-content/uploads/2 ... -class.jpg) und zweitens schmerzfrei/ ohne zu große Anstrengung einnehmen kann (es darf natürlich anstrengend sein, aber keine Haltungen und Bewegungen die nicht empfehlenswert sind wie z.B. Sit-ups oder Übungen mit Sitzen am Boden bei tiefer LWS-Versteifung). Solche Übungen - also funktionierende aus dem Pilates-Programm - waren übrigens auch in der zuletzt durchgeführten Physiotherapie enthalten.

Viele Grüße
Raven

Autor:  Sabona [ Di 1. Mär 2016, 17:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Was macht ihr in der Physiotherapie?

Hallo Queen,

nicht nur bei den Operierten scheinen die Physios vorsichtig zu sein. Ich erlebe das auch, und ich bin nicht operiert. Sogar meinen Physio- u. Osteopathen muß ich immer erinnern, dass ich auch was aushalte.

LG

Autor:  Bernd [ Sa 3. Sep 2016, 13:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Was macht ihr in der Physiotherapie?

Beim Thema "Übervorsichtigkeit" fällt mir ein, dass ich bisher nicht in der Lage war, einen Termin bei einem Osteopathen zu bekommen. Da war bisher immer der Anrufbeantworter dran und ich habe denen direkt gesagt, worum es geht (muskuläre Probleme aufgrund meiner Skoliose). Die Osteopathen haben wohl gedacht "den Problemfall muß ich mir nicht aufladen, schon mit normalen Patienten bis ich gut ausgelastet". Wenigstens zurückrufen und mir das direkt sagen hätten die schon. So stehe ich mit meiner verkrampften und blockierten Wirbelsäule bis auf einen KG-Termin in der Woche für Schroth-KG weitgehend alleine da.

Autor:  Divided [ Sa 3. Sep 2016, 13:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Was macht ihr in der Physiotherapie?

Also ich hatte mit Osteopathen da bisher überhaupt keine Probleme, im Gegenteil. Die haben mir immer am besten geholfen und hatten überhaupt keine Probleme mit meiner Versteifung oder Kyphoskoliose.

Wobei halt jeder Mensch anders ist, und Osteopathie ist leider nicht gleich Osteopathie. Ich glaub man darf sich nach einem zwei-Wochen-Kurs oder so "Osteopath" schimpfen. Die (normalerweise) besseren besuchen halt über mehrere Jahre ein Studium, das ist natürlich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Dass du da schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut mir leid.

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