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 Betreff des Beitrags: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 19:56 
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Diagnose: Hyperkyphose 96°, Morbus Scheuermann, Keilwirbel, leichte Skoliose, ca 35°
Operation: 27.10.2010, WWK Bad Wildungen, Th3-L1, nach OP 60° Kyphose (30° im versteiften Bereich), Skoliose unter 10°
Hallo ihr Lieben,

wollte nur kurz verkünden, dass heute mein Behindertenausweis angekommen ist. Ich habe einen GdB von 50 erhalten; für den Rücken selbst hab ich allerdings "nur" 40 gekriegt, die 50 hab ich dann nur noch mit Hilfe anderer Geschichten (30 und 20) geknackt.

Bin irgendwie schon erleichtert, dass es geklappt hat, obwohl ich im Augenblick nicht sonderlich auf diesen Ausweis angewiesen bin. :)

Liebe Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 20:01 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo Divided,

kann ich voll und ganz verstehen :thumbsup:
Habe übrigens für den Rücken auch 40, seit ein paar Jahren, und rückwirkend ab OP-Datum.
Bislang bin ich darauf auch nicht angewiesen, habe aber das kleine Extra, bei meinem Arbeitgeber damit immer Taxi bzw. Flughafen-Transfershuttle (Abholung zum Flughafen ab Wohnung) bezahlt zu bekommen, wo andere meist (tagsüber, wochentags) die Bahn nehmen müssen. Das empfinde ich schon als Erleichterung.

Liebe Grüße
Raven

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Mi 19. Aug 2015, 12:37 

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Diagnose: Diagnosestellung 2004: 55° BWS, 21° LWS, Skoliometerwert von 20°
Aktuell 2015 : 68° BWS.
Operation: geplant für 2016 in Neustadt
Darf ich fragen wie ihr das mit dem Antrag gemacht habt?
Ich habe meinen nun auch abgegeben, bin ja bisher unoperiert.
habe zuerst nur den Antrag des Sozialamtes ausgefüllt und dann noch ein Schreiben von mir beigelegt in dem ich erläutere wo es bei mir im Alltag zu Problemen kommt.
Meine ganze Story quasi.
Ich habe neben meiner erheblichen Wirbelsäulenprobleme auch noch mein Knie mit rein gebracht, ich habe im linken Knie ja eine hochgradige Arthrose und werde über kurz oder lang auch dort operiert werden müssen, vermutlich kommt in einigen Jahren dann auch das künstliche Kniegelenk dazu. Achja, meine chronischen Schmerzen habe ich auch eingebracht und noch dazu geschrieben wie sehr ich im Alltag, auch in meiner Freizeitgestaltung leide.
Aufgrund der Schmerzen und der Bewegungseinschränkungen etc, mache ich an vielen Aktivitäten meiner Freunde schon gar nicht erst mit, weil ich kein Bock hab, danach mit Schmerzen rumzusitzen.

Bin nun also gespannt wie viel Prozent ich bekomme...


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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Mi 19. Aug 2015, 12:53 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo MissErfolg,

beigelegt habe ich, neben dem Ausfüllen des Antrags selbst:
- Röntgenbilder in Kopie
- OP-Bericht und Bericht des aktuellen Hausarztes (der mich rund um die Zeit der OP betreuende Hausarzt praktizierte nicht mehr, war auch schon 10 Jahre her)
- ein von mir erstelltes Schreiben, das die Einschränkungen darlegt.

Anstelle von mir beigelegten OP-Berichts wäre bei dir ein entsprechender Bericht über deine aktuelle Situation, ausgestellt von einem Arzt, sinnvoll - die Skoliose wie auch die Arthrose sollen beschrieben sein. Falls du neben der diesen weitere gesundheitliche Einschränkungen mit Diagnose hast: gib diese auch mit an.

Einen GdB beantragt habe ich erst viele Jahre nach der OP, was mehrere Gründe hatte:
- damals Bedenken, mit Angabe eines GdB schlechter einen Ausbildungsplatz zu finden (einen möglichst rückengerechten Beruf hatte ich sowieso ausgewählt, wäre gar nicht anders gegangen)
- auch Bedenken bzgl. Führerschein etc. (auf den war ich dringend angewiesen, wollte ja nicht irgendwelche gesundheitlichen Probleme "aufbringen" die mitunter zu Auflagen geführt hätten)
Manches hat sich zwischenzeitlich geändert, bei manchem kannten wir (meine Eltern und ich) uns damals reichlich wenig aus.

Bei Antragstellung vor oder kurz nach der OP kann für die erste Zeit nach der OP ein sehr hoher GdB (oft um die 80) gewährt werden, der sich nach und nach wieder verringert.

Viele Grüße
Raven

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Mi 19. Aug 2015, 13:01 

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Operation: geplant für 2016 in Neustadt
Die Befunde habe ich jetzt nicht beigelegt, allerdings die die Adressen der behandelnden Ärzte, da können die Sich ja alles weitere besorgen.

Ich habe nämlich aufgrund dessen, dass die meisten Ärzte ja nur noch digital arbeiten, gar keine Röntgenbilder, nicht mal Befunde geben die mir... :D Deswegen habe ich zu meinem Hausarzt verwiesen, der weiß ja wie beschissen es mir geht und wie oft ich heulend bei ihm sitze, weil ich nicht mehr kann.
Übrigens der einzige Arzt, der mir wirklich hilft und mir auch helfen möchte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Mi 19. Aug 2015, 13:04 
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Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
MissErfolg hat geschrieben:
Ich habe nämlich aufgrund dessen, dass die meisten Ärzte ja nur noch digital arbeiten, gar keine Röntgenbilder, nicht mal Befunde geben die mir... :D

Röntgenbilder bekam ich, als sie digital wurden, sogar noch leichter - einfach als Datei, oder notfalls ausgedruckt. Zuvor, bei Röntgenbildern auf Folie, war es wesentlich schwieriger, diese (Originale) auch nur für kurze Zeit zu erhalten.

Viele Grüße
Raven

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: So 23. Aug 2015, 22:00 
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Hallo,

also ich habe den Antrag vor allem gestellt, weil ich eine Teilerwerbsminderungsrente beantragt habe (der Antrag läuft immer noch...). Mir wurde gesagt die Chancen darauf seien mit einem Schwerbehindertenausweis höher.
Im Alltag habe ich persönlich abgesehen davon keine direkten Vorteile, zumindest nicht im Augenblick.

Liebe Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Mo 24. Aug 2015, 08:46 
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Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo,

bei mir war der Grund, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, dass ich im universitären Umfeld arbeite - "schwerbehinderte und Frauen werden bei gleicher Eignung...".
Allerdings werde ich wohl die nächsten Jahre (ab Herbst 2016) für einige Jahre an Universitäten im Ausland arbeiten, wo das meines Wissens nach keine Gültigkeit hat.

Teilerwerbsminderungsrente oder Hilfsmittel im Beruf standen bei mir nie zur Diskussion, bin erst bzw. wieder Berufseinsteigerin (nach einer Berufsausbildung studiert und vor zwei Jahren fertig geworden), kann gut Vollzeit arbeiten und mache meinen Beruf sehr gerne und würde an eine Teilerwerbsminderungsrente erst denken, wenn an Arbeiten auch mit viel Mühe nicht mehr zu denken ist. (Letzteres soll nicht heißen, dass ich Leuten, die eine Teilerwerbsminderungsrente beantragen, unterstelle, irgendwie faul zu sein - meinte eher: wenn man gesundheitliche Probleme im Beruf hat, wird man einen Beruf, an dem man sehr hängt, vielleicht noch länger versuchen, auszuüben, als einen, den man nur als "Broterwerb" sieht und bei dem es aufgrund der gesundheitlichen Situation auch schon Probleme mit Kollegen und Chef gibt.)

Viele Grüße
Raven

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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Fr 28. Aug 2015, 10:31 

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Operation: geplant für 2016 in Neustadt
Also ich kann mit meiner Skoliose ja nicht mehr als Krankenschwester arbeiten, werde bald operiert... und der Behindertenausweis steht ja auch noch in der Mache.
Kann man eigtl. auch das Studium bezahlt bekommen? Oder nur Umschulungen? Ich hatte ein gutes Examen und war immer gut in meinem Beruf, was komplett neues fänd ich richtig blöd. Im Prinzip mag ich meinen Job recht gerne, aber mein Rücken lässt das nicht mehr zu. Schon gar nicht in operiert.

Oder inwiefern ist der Arbeitgeber verpflichtet mich in einen Bereich zu stecken den ich auch mit den Beeinträchtigungen arbeiten könnte?
Mein Arbeitgeber ist nämlich einer der größten hier in der Umgebung und beschäftigt tausende Mitarbeiter, wie haben neben dem ambulanten Dienst natürlich noch zig andere Einrichtungen.
Ich selbst habe mal in der Grundschule bei uns als Krankenschwester gearbeitet. 6 Stunden Tage, Pausen, geregelte Zeiten, Wochenenden und Ferien. Das war richtig gut für meinen Rücken, ich hatte keinerlei Probleme. Da könnte ich auch ohne Umschulung arbeiten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Es ist offiziell: ich bin schwerbehindert
BeitragVerfasst: Fr 28. Aug 2015, 10:41 
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
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Hallo MissErfolg,
MissErfolg hat geschrieben:
Oder inwiefern ist der Arbeitgeber verpflichtet mich in einen Bereich zu stecken den ich auch mit den Beeinträchtigungen arbeiten könnte?
Mein Arbeitgeber ist nämlich einer der größten hier in der Umgebung und beschäftigt tausende Mitarbeiter, wie haben neben dem ambulanten Dienst natürlich noch zig andere Einrichtungen.
Ich selbst habe mal in der Grundschule bei uns als Krankenschwester gearbeitet. 6 Stunden Tage, Pausen, geregelte Zeiten, Wochenenden und Ferien. Das war richtig gut für meinen Rücken, ich hatte keinerlei Probleme. Da könnte ich auch ohne Umschulung arbeiten...

wenn ich das richtig verstehe, würdest du gerne in dem Bereich bleiben, soweit es rückenmäßig machbar ist, also z.B. die Tätigkeit in der Schule. Stimmt das so?
Meines Wissens nach "muss" der Arbeiter einen alternativen Einsatzbereich suchen. Wie sich aber dieses "Muss" genau gestaltet, oder gar Gesetze hierzu, kann ich dir leider nicht nennen. Ich hoffe, da weiß noch jemand anderes etwas dazu. Hat dein Arbeitgeber einen Schwerbehindertenbeauftragten
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbeh ... vertretung ? Oder eine sonstige Vertrauensperson (Betriebsrat, Ombudsperson), mit der du unverbindlich sprechen kannst und die nichts an den Vorgesetzten (wie ich deinen letzten Beiträgen entnehme, wäre es sehr ungünstig, wenn der Vorgesetzte jetzt schon etwas davon erfährt) weitergibt?
Eigene konkrete Erfahrungen kann ich hier nicht beisteuern (Berufswahl erst nach der OP, und unter deutlicher Berücksichtigung der gesundheitlichen Gegebenheiten ausgewählt).

Viele Grüße
Raven

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