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 Betreff des Beitrags: Reha in Bad Sobernheim
BeitragVerfasst: So 28. Jun 2015, 16:44 

Registriert: Di 24. Feb 2015, 23:14
Beiträge: 8
Diagnose: Kyphose (+Lordose); vor OP 70-80 Grad, nach OP 41 Grad, inzwischen 56 Grad
Operation: OP am 18.02.13 in Neustadt, versteift von Th7-L1, Subtraktionsosteotomie bei Th11
Hallo :)
ich habe ja schon geschrieben, dass ich eine Reha machen werde. Jetzt in drei Tagen, also am Mittwoch, ist es soweit. Ich hab etwas Angst, freu mich aber auch darauf :)
Bei Interesse kann ich ja danach einen Bericht darüber schreiben, wie es so war als Operierte in Bad Sobernheim.
Liebe Grüße
Leo


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in Bad Sobernheim
BeitragVerfasst: So 28. Jun 2015, 22:53 
Administrator
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Registriert: Di 19. Aug 2014, 20:55
Beiträge: 122
Wohnort: Eckental
Diagnose: Hyperkyphose 96°, Morbus Scheuermann, Keilwirbel, leichte Skoliose, ca 35°
Operation: 27.10.2010, WWK Bad Wildungen, Th3-L1, nach OP 60° Kyphose (30° im versteiften Bereich), Skoliose unter 10°
Hallo Leo,

also mich persönlich würde so ein Bericht durchaus interessieren. Ich war als Jugendliche mehrmals in Sobi, damals war ich aber noch nicht operiert. Operierte habe ich damals dort so gut wie keine getroffen. Ich frag mich manchmal schon, ob mir jetzt eine Reha (als operierte) dort jetzt gut tun würde, bzw ob sich das "lohnt".
Ich wünsch dir dort auf alle Fälle ein gute Zeit und dass dir die Reha was bringt!

Liebe Grüße,
Divided

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in Bad Sobernheim
BeitragVerfasst: Mo 27. Jul 2015, 12:08 
Administrator
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Registriert: Mi 20. Aug 2014, 07:55
Beiträge: 102
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo Leo,

ein Bericht von deine Reha interessiert mich auch (obwohl für mich keine ansteht).

Viele Grüße
Raven

_________________
MeineRB


Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in Bad Sobernheim
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2015, 21:57 

Registriert: Mo 8. Dez 2014, 16:30
Beiträge: 5
Liebe Leo,
ich denke Muskelaufbau ist nie schlecht, doch bietet eine Schroth - Hochburg auch genug für Muskelaufbau an? Auch ich bin sehr an Deinem Bericht interessiert, vor allem auch weil die Reha eines Bekannten (OP letzten Nov) noch bevorsteht und ich mich frage ob man operierte und nicht operierte Jugendliche in der gleichen Gruppe behandelt und wie lange die Behandlungszeiten dort sind, ob und was außer Schroth -Therapie noch alles mit Dir gemacht wurde usw.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit und freu mich auf Deinen Bericht.
Alles Liebe Schildkröte


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha in Bad Sobernheim
BeitragVerfasst: Mi 5. Aug 2015, 09:10 

Registriert: Di 24. Feb 2015, 23:14
Beiträge: 8
Diagnose: Kyphose (+Lordose); vor OP 70-80 Grad, nach OP 41 Grad, inzwischen 56 Grad
Operation: OP am 18.02.13 in Neustadt, versteift von Th7-L1, Subtraktionsosteotomie bei Th11
Hallo,

ich bin jetzt wieder da aus Bad Sobernheim, ich war für 5 Wochen dort.
Die Klinik ist ja eine Schroth-Klinik, das heißt dort wird hauptsächlich Therapie nach Katharina Schroth gemacht. Sinn der Übungen ist es, seine Korrekturhaltung einzustellen, in meinem Fall (Kyphose) war es, die untere Lendenwirbelsäule einzustellen, Becken über die Fersen, Schultern nach hinten unten, Brustbein nach vorn und Bauch anspannen, damit die Lendenwirbelsäule nicht in die Lordose ausweicht. Bei Skoliosen ist das natürlich etwas anders. Diese Korrekturhaltung wird dann gefestigt, indem man bei der Ausatmung die Muskeln noch mehr in dieser Haltung anspannt. Diese Übungen macht man dort jeden Tag. Dafür gibt es die Funktionsübungszeit, in der man seine Übungen selbstständig macht und von den Therapeuten korrigiert wird.
In den Gruppenstunden macht man Abwandlungen dieser Übungen und Bauch/Rückenmuskeltraining. Die Gruppen werden nach Art der Skoliose bzw. Kyphose eingeteilt, also man kommt als Operierte/r auch in eine ganz normale Gruppe. Die Übungen konnte ich so alle ganz gut mitmachen, ich hatte keine Probleme dabei. Manche Übungen, die wir in der Gruppenstunde gemacht haben, konnte ich so nicht mitmachen, weil bei denen zu viel Zug auf die Wirbelsäule kommt. Ich hab dann einfach die Übungen in leichterer Variante gemacht oder andere Übungen (oder Pause). Die Therapeuten haben auch oft gefragt, ob das alles in Ordnung ist, also darauf wurde schon geachtet.
Dann gibt es noch die Atemtherapie. Zu Beginn der Reha bekommt man seine Atemstellen erklärt, also wo man bei den Übungen hinatmen sollte. In der Atemtherapie übt man quasi das Atmen in die Atemstellen.
Und natürlich auch Ergotherapie, also wie man im Alltag damit umgeht. Rückengerecht tragen, aufheben (ab 16 kommt noch sowas wie Kochen, Waschen usw. dazu) und Entlastungshaltungen, also wie man die Wirbelsäule entlastet, ohne in die Gewohnheitshaltung zurückzufallen.

Zusätzlich zu diesen Anwendungen, die jeder hat, gab es für Operierte noch ein paar zusätzliche Anwendungen. Zwei bis drei Mal die Woche hatte ich Stabilisation, eine halbe Stunde morgens, in der Übungen gemacht wurden, die eben stabilisieren sollten, also Grundspannung usw. Einmal die Woche hatten wir WS-OP Halle, in der Mobilisations-und auch Stabilisationsübungen gemacht wurden, einmal die Woche WS-OP Bad, hier wurden auch Übungen für die Körperspannung gemacht, und einmal die Woche WS-OP Atmung, eine halbe Stunde, in der man in seine Atemstellen atmet.

Ich fand die Reha gut. Für mich jetzt. Ich war ja dort, weil sich Kyphose und auch Lordose wieder verschlechtert haben. Da meine Versteifungsstrecke ja relativ kurz ist, ist da eben noch ein größerer Teil, den man mit Schroth aufrichten können sollte (hoffe ich zumindest). Natürlich zeigt sich so schnell keine Verbesserung, das dauert laut Aussage des Arztes dort etwas. Aber ein paar Therapeuten meinten bei den Übungen selbst, dass es schon gut aussehen würde, also ich hoffe echt mal, dass es was bringen wird, auf jeden Fall werde ich jetzt die Übungen selbstständig weitermachen.
Aber auch das Programm für WS-Operierte bringt denke ich einiges. Schon nach den 5 Wochen hatte ich den Eindruck, dass ich die Spannung viel leichter halten konnte bzw. kann.
Für mich war das also echt ganz sinnvoll denke ich. Gerade, um die nicht versteiften Teile aufzurichten. Ob eine Reha dort so sinnvoll ist, wenn man eine längere Versteifungsstrecke hat und die Probleme nicht durch die Krümmungen oberhalb und unterhalb der Versteifung sondern durch die Versteifung selbst kommen, weiß ich nicht. Aber so in meinem Fall war das denke ich echt ganz gut. Bei Frgen nur her damit :)

Liebe Grüße,
Leo


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