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 Betreff des Beitrags: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Sa 20. Feb 2016, 11:29 
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Registriert: Mo 8. Dez 2014, 20:58
Beiträge: 32
Diagnose: Rigide thorakolumbale Hyperkyphose 95º nach M. Scheuermann mit Keilwirbelbildung
Operation: OP März 2013 in Neustadt in Holstein
Fusionsstrecke TH2-L3 mit dem OMS Implantat, dorsales Release von TH2-L3 bds
Restkrümmung 40º
Hallo,
bei meiner letzten Untersuchung in Neustadt wurde mir gesagt, dass soweit alles okay ist und alles dort sitzt, wo es sitzen sollte. Es wurde aber auch erwähnt, dass falls irgendwann Probleme auftreten, dass Implantat zu entfernen. Geht das überhaupt? Ich würde dann doch wieder in mein altes Krümmungsmuster fallen, oder würde sich meine Korrektur durch die OP halten? Bin etwas ratlos.

Gruß
Queen

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 Betreff des Beitrags: Re: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Sa 20. Feb 2016, 11:38 
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Beiträge: 97
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo Queen,

Implantatentfernungen sind möglich, und werden durchgeführt falls das Implantat Probleme macht.
Im alten SOPF gab es einige Berichte dazu; schau mal, inwieweit das alte Forum noch durchsuchbar ist. Manchmal wird ein neues Implantat eingebracht, tendenziell, wenn es schon vor der Entfernung eine Krümmungszunahme gab (betraf eher Patienten nach OPs, die schon viele Jahrzehnte her waren, und mit z.B. nur einem Stab durchgeführt wurden, der nur an zwei Positionen oben und unten verankert wurde) oder sich an die Versteifung anschließende Bereiche verschlechtert haben.

Bei einer Implantatentfernung sollte*, bei guter Verknöcherung, die durch die OP erreichte Begradigung erhalten bleiben. Bei modernen OP-Verfahren dient das Implantat "nur" der Schienung während des Verknöcherungsprozesses. Bei anderen gewollten Verknöcherungsprozessen mit Schienung durch ein Implantat - klassischerweise Brüche - entfernt man es meist gleich standardmäßig. Da die Entfernung bei einem WS-Implantat aufwendiger ist, entfernt man es nicht standardmäßig.

* "Sollte", denn garantieren kann es niemand. Es gibt schon Patienten, bei denen die Krümmung nach Entfernung wieder etwas zunimmt. Ist aber oft schwer zu vergleichen - welche OP-Technik zur Versteifung war das, wie gut ist es verknöchert, wie ist der Zustand der Knochen allgemein (viele Patienten mit Implantatentfernung sind eher über 50 Jahre - Osteoporose?), welches Krümmungsmuster lag vor und nach Versteifungs-OP vor...

Viele Grüße
Raven

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 Betreff des Beitrags: Re: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Sa 20. Feb 2016, 17:36 
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Wohnort: Eckental
Diagnose: Hyperkyphose 96°, Morbus Scheuermann, Keilwirbel, leichte Skoliose, ca 35°
Operation: 27.10.2010, WWK Bad Wildungen, Th3-L1, nach OP 60° Kyphose (30° im versteiften Bereich), Skoliose unter 10°
Als ich mich bei einer Nachkontrolle mal über die "herausstehenden" Implantate beschwert habe, Damit meine ich die kleinen Hubbel der Schrauben die man fühlen kann, und die mich beim Anlehnen an harte Stuhllehnen stören. Mir wurde da auch angeboten, dass man die Implantate herausnehmen könnte.

Da wurde mir auch erklärt, dass das nach der Verknöcherung eigentlich kein Problem ist, da die Sache von alleine halten müsse.
Normalerweise bleibt das Metall halt drin um eine zusätzliche OP mit Wundheilung und Narbenbildung etc zu vermeiden.
Jedoch hab ich schon gehört, dass nach der Metallentfernung die Krümmung bei manchen Leuten wieder ein wenig (mehr) zugenommen hat, ist vielleicht dann nicht mehr GANZ so stabil wie mit dem Implantat.

Metallimplantate bei "normalen" Knochenbrüchen etc werden ja auch wieder entfernt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 09:21 
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Registriert: Mo 8. Dez 2014, 20:58
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Diagnose: Rigide thorakolumbale Hyperkyphose 95º nach M. Scheuermann mit Keilwirbelbildung
Operation: OP März 2013 in Neustadt in Holstein
Fusionsstrecke TH2-L3 mit dem OMS Implantat, dorsales Release von TH2-L3 bds
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Hallo ihr beiden,

@Divided, mich stören diese Hubbel die man auch deutlich sieht auch sehr, vorallem wie du schon schreibst beim anlehnen von Stuhllehnen. Ich lasse mein Implantat auf keinen Fall entfernen, es sei denn, es treten schwerwiegende Probleme auf. Dann werde ich es entfernen lassen.
Liebe Grüße
Quern

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 Betreff des Beitrags: Re: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 09:43 
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Operation: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Hallo Queen,

ich merke diese "Hubbel" auch deutlich. Anlehnen an Stuhllehnen (insbesondere mit quer verlaufenden Brettchen wie oft bei Balkonstühlen), oder im Bus mich gegen eine Haltestange lehnen :o "geht gar nicht", soll heißen, drückt stark. Fühlt sich an, wie mit z.B. dem Ellenbogen gegen etwas Hartes zu drücken. Da ich das aber vermeiden kann, und auch ohne Anlehnen gut sitze, ist es im Alltag nicht weiter problematisch. An Stuhllehnen stört mich meist noch mehr als das Drücken auf die "Hubbel", z.B. ihre geschwungene Form mit irgendwelchen Lendenpolstern und Nackenstützen, die meine Wirbelsäule in eine Form drücken wollen, die sie nicht einnehmen kann - also lasse ich das Anlehnen schon deshalb meist sein. (Das sorgt höchstens für Verwunderung bei Leuten, wie ich denn nur stundenlang ohne Anlehnen so eine aufrechte Körperhaltung schaffe 8-) Die trauen sich meist aber nicht zu fragen :excited: )

Sehen kann man die auch, wobei man nicht nur die Schraubenenden sieht, sondern auch die Enden der Stangen oder größere Bereiche des Implantats. Das ist aber, denke ich, insbesondere bei bestimmten Bewegungen und Körperhaltungen nicht zu vermeiden - es fällt vor allem dadurch auf, dass beim Nachvornebeugen nicht wie bei einer normalen Wirbelsäule einzelne Wirbel unter der Haut sichtbar sind, sondern eben die Schraubenenden, Stangenenden und die verknöcherte Wirbelsäule als "Knochen am Stück".
Stört mich aber nicht (erstens habe ich das als "meine Anatomie" akzeptiert, zweitens würde man sowieso mindestens die Narbe sehen), und wäre ggf. auch leicht zu kaschieren (keine rückenfreie Kleidung tragen, im Schwimmbad und am Strand könnte man Tankinis tragen); ich trage aber trotzdem Bikini, rückenfreie Tops etc.

Viele Grüße
Raven

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MeineRB


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 Betreff des Beitrags: Re: Entfernung des Implantats!
BeitragVerfasst: Do 3. Mär 2016, 10:39 
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Restkrümmung 40º
Hi Raven,

(Das sorgt höchstens für Verwunderung bei Leuten, wie ich denn nur stundenlang ohne Anlehnen so eine aufrechte Körperhaltung schaffe 8-) Die trauen sich meist aber nicht zu fragen :excited: )

Das stimmt, bei mir wundern sich auch alle immer, warum ich so lange ohne mich irgendwo anzulehnen gerade sitzen kann.

Wir haben halt unseren speziellen " Geradehalter" und das weiß nicht jeder, was auch gut so ist, dann gibt es nämlich immer Gründe zu spekulieren :D

Ich trage seit meiner OP nur noch Bikini und rückenfreie Tops...jetzt kann ich sie ja tragen :thumbsup:

Viele Grüße
Queenchen

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